Im 18. Jahrhundert gingen die Experimente in die
nächste Phase. Verschiedene Apparaturen wurden erfunden. Man
untersuchte lichtempfindliche Stoffe und begann auch nach Fixiermitteln
zu forschen. Im 19. Jahrhundert entstanden die ersten Bilder (als
Unikate) die auf versilberten Kupferplatten verewigt wurden. Das
bereits erfundene Negativ-Positiv-Verfahren ermöglichte die
ersten Reproduktionen dieser frühen Photographien im
Kontaktverfahren.
Im 20. Jahrhundert wurde das Format der Photoapparate
schließlich kleiner und handlicher. Bisher waren die Kameras
groß und unhandlich gewesen – die damit
angefertigten Fotos ebenso. Die Erfindung des Rollfilms und die
Entwicklung der Kleinbildkamera in den 1920er Jahren, boten nun ganz
neue Möglichkeiten für eine mobile Photographie.
Diese schnelle Art der Lichtbilderstellung setzte sich schnell durch
und das Kleinbildformat wurde zum Standard.